Projizieren Sie sich einen Dottie an die Wand
Fast jeder kennt Sie noch aus der Schule – optische Täuschungen. Aber wissen Sie schon, wie Sie sich eine ganz persönliche, kleine Sinnestäuschung basteln?
Wir zeigen wie es geht und erklären den Effekt.

Probieren Sie es aus
Fixieren Sie mit Ihrem Blick für ca. 10-15 Sekunden den roten Punkt auf dem Bild. Wenden Sie Ihren Blick ab und schauen Sie auf eine weiße Fläche — jetzt blinzeln Sie ein paar Mal!
Wie es funktioniert
Das negative Nachbild entsteht durch eine „Ermüdung“ der Netzhaut. Werden Ihre Augen mehrere Sekunden lang dem gleichen Reiz ausgesetzt, schwindet vorübergehend das Seh-Potential. So werden für einige Sekunden weniger Signale von den Augen an das Gehirn übertragen. Es entsteht ein Phantombild in Komplementärfarben.
Neben negativen, gibt es auch positive Nachbilder. Diese entstehen durch helle Lichtquellen. Das Phantombild entspricht in diesem Fall den Farbwerten des leuchtenden Objekts.
Besonders stark ist dieser Effekt, wenn man beispielsweise direkt in die Sonne blickt.
Basteln Sie Ihr eigenes negatives Nachbild
Für die Erstellung einer solchen Sinnestäuschung sind keine besonderen Bildbearbeitungskenntnisse erforderlich.
Suchen Sie sich zunächst ein Bild eines beliebigen Objektes auf weißem Hintergrund aus. Nun müssen Sie die Farben des Bildes umkehren. Eine Funktion hierfür finden Sie sogar in dem kleinen Programm „Paint“, das mit jedem Windows-System ausgeliefert wird (Paint -> Bild -> Farben umkehren). Mac Benutzer finden eine gleichwertige Funktion in Ihrem iPhoto Programm.
Abschließend müssen Sie nur noch einen Fixpunkt in einem zentralen Bereich des Bildes setzen. Bei Personen bietet es sich an, einen kleinen, roten Punkt in der Mitte des Gesichtes zu platzieren.
Fertig ist Ihre persönliche Sinnestäuschung.

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