Wie arbeitet es sich eigentlich im Home Office?

Interview mit Ingo, Web-Programmierer bei dotfly.

Lesezeit: ca. 3 Minuten

Viele starten meistens hektisch in den Arbeitstag. Der Wecker klingelt, dann duschen, frühstücken, anziehen und rein in die Rush-Hour. Bei Arbeitsbeginn sind die meisten schon auf 180. Und das, obwohl der Tag erst anfängt.

Ingo, einer unserer Web-Programmierer, arbeitet teilweise von zuhause. Wir fragten ihn, wie es sich im Home Office arbeitet und welche Erfahrungen er damit gesammelt hat.

 

 

WIE ERLEBST DU DEN MORGEN, WENN DU VON DAHEIM ARBEITEST? WAS HAT SICH IN DEINER MORGENROUTINE GEÄNDERT?

Ingo: Zunächst klingelt der Wecker wie jeden Morgen. Die selbe Uhrzeit, wie bisher ohne Home Office. Es folgt meist ein schnelles Frühstück. Da mir aber die Fahrt ins Büro erspart bleibt, habe ich oft noch Zeit, ein paar private Dinge zu erledigen, bevor ich meinen Arbeitstag beginne.

KEINE MORGENDLICHEN ZEITFRESSER UND STRESSFAKTOREN – DAS KLINGT NACH EINEM ENTSPANNTEN START IN DEN TAG?

Ingo: Der Start in den Tag ist wirklich wesentlich entspannter. Es gibt keine bestimmte Uhrzeit, zu der ich am Bahnsteig stehen muss, um dann auf die ohnehin verspätete Bahn zu warten. Diesen Nervenkitzel vermisse ich nicht.

WELCHE WEITEREN VORTEILE ERLEBST DU BEI DER ARBEIT VON ZUHAUSE?

Ingo: Der für mich größte Vorteil ist die Zeitersparnis durch den Wegfall der An- und Abreise. Dies ist gleichzeitig auch der wichtigste, denn ich gewinne dadurch mindestens drei Stunden Freizeit am Tag. Zudem fällt es mir nun erheblich leichter, mich zu konzentrieren. Es gibt einfach bedeutend weniger Ablenkung. Einen allgemein stressigen Bürotag bei dotfly bekomme ich nicht mit. Die Stimmung überträgt sich nicht ins Home Office.

…DAS SETZT ABER EINE ANGEPASSTE ARBEITSROUTINE UND ENTSPRECHENDE INFRASTRUKTUR VORAUS.

Ingo: Zum Glück ließ sich meine Arbeit sehr gut ins Home Office verlagern. Alles, was zusätzlich zum bereits existierenden Breitbandanschluss nötig war, waren ein Laptop und ein Festnetztelefon. Beides wurde von dotfly gestellt. Das Telefon ist sogar per VPN mit der hausinternen Telefonanlage verbunden. Zudem nutzen wir sowieso schon Slack zur Online-Kommunikation.

IST HOME OFFICE ALSO DIE IDEALE LÖSUNG? ODER WELCHE HERAUSFORDERUNGEN GEHEN AUS DEINER SICHT DAMIT EINHER?

Ingo: Sicherlich lässt sich nicht jede Tätigkeit ins Home Office verlagern. Wenn es aber doch geht, muss das nicht heißen, dass das auch immer gleich gut funktioniert. Für mich ist es wichtig, dass sich meine Freizeit möglichst wenig mit dem Beruf vermischt. So checke ich zum Beispiel meine E-Mails nicht am Frühstückstisch. Ich habe einen extra Raum, welcher mir unter der Woche als Büro dient. Betrete ich diesen Raum, bin ich auf Arbeit. Wenn ich ihn verlasse, dann nicht.

DER ARBEITSFORSCHER NICOLAS BLOOM SAGTE: „EIN NACHTEIL DER HEIMARBEIT IST, DASS DIE MITARBEITER UND WAS SIE LEISTEN VIEL ZU OFT NICHT GESEHEN WERDEN.“ …

Ingo: Diese Ansicht kann ich zwar verstehen, aber nicht nachvollziehen. Bei dotfly habe ich seitdem ich Home Office mache keine Verringerung der Wertschätzung erfahren. Zudem komme ich einen Tag pro Woche ins Büro nach Köln. Der persönliche Kontakt ist wichtig und trägt dazu bei, dass ich gesehen werden. Bei 100 Prozent Home Office sähe es auf Dauer vermutlich etwas anders aus.

BIRGT DIE WEITESTGEHENDE KOMMUNIKATION ÜBER ONLINE-KANÄLE WIE E-MAIL ODER SLACK EIGENTLICH KONFLIKTPOTENZIAL?

Ingo: Ja, das kann sein, ist dann aber sicherlich kein Home Office-eigenes Phänomen. Ich würde aber sogar das Gegenteil behaupten. Die Online-Kommunikation hat den Vorteil, nicht immer direkt antworten zu müssen. Dies gilt für beide Seiten. Die Ablenkung hierdurch ist geringer. Bei dringenden oder schriftlich schwer zu erläuternden Fällen greife ich sowieso lieber zum Telefon. Ansonsten ist es immer sinnvoll, Dinge und Absprachen schriftlich zu dokumentieren. Vergisst man etwas, kann man noch mal nachlesen.

WAS HAST DU IN DEN VERGANGENEN MONATEN BEREITS IN SACHEN HOME OFFICE GELERNT?

Ingo: Die Arbeitsabläufe müssen nicht anders sein, als im Büro. Die wöchentliche Fahrt ins Büro ist dennoch gut, da es den persönlichen Kontakt zu den Kollegen stärkt und ich an Meetings teilnehmen kann.

WAS IST DEIN FAZIT? HEIMARBEIT ODER BÜRO? MÖCHTEST DU JEMALS WIEDER MIT EINEM BÜROJOB TAUSCHEN?

Ingo: Ist das Büro in der Nähe, sagen wir so 15 Minuten entfernt, dann würde ich den Gang ins Büro der Heimarbeit vorziehen. Allerdings würde ich die Möglichkeit des Home Offices nie ganz ausschließen wollen. Es ist unheimlich praktisch, wenn man zuhause Termine mit Handwerkern hat oder Pakete direkt annehmen kann.

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