So geht B2B-Shop mit einem kleinen Team
Services
- Digitale Transformation
- Shopware
- Google Shopping
- Strategie
- KI-Batch-Bildbearbeitung
- Automatisierung
- KI-Datenpflege
Beschreibung
avisena.med beliefert Kliniken, Praxen und medizinische Einrichtungen mit Medizinprodukten und Verbrauchsmaterialien. Das Geschäft wächst mit persönlicher Beratung, direkten Beziehungen zu Kund:innen und individuellen Konditionen. Viele Bestellungen laufen über Telefon und E-Mail. Das funktioniert und genau deshalb ist es wertvoll.
Irgendwann kommt aber der Punkt, den viele Gründer:innen und wachsende B2B-Unternehmen kennen: Das Geschäft entwickelt sich weiter, aber die Prozesse wachsen nicht automatisch mit. Mehr Produkte, mehr Kund:innen, mehr individuelle Anforderungen und gleichzeitig wenig Zeit, neben dem Tagesgeschäft ein E-Commerce-Modell aufzubauen.
Gemeinsam mit dotfly. geht avisena.med den nächsten Wachstumsschritt: nicht mit einer überdimensionierten Enterprise-Lösung, nicht mit einer pflegeintensiven Billiglösung, sondern mit einem digitalen Vertriebsmodell, das zur aktuellen Unternehmensphase passt und mitwächst. Shopware Rise, weclapp, KI-Datenpflege und automatisierte Prozesse sind dabei nicht die Story. Sie sind die Werkzeuge, mit denen aus einer gewachsenen Gründerlogik ein skalierbares digitales Vertriebsmodell entsteht.
Persönlicher Vertrieb als Erfolgsbasis und die nächste Wachstumsfrage
Milad Schlechtinger, Gründer von avisena.med, baut sein Geschäft auf Nähe, Vertrauen und individueller Beratung auf. Aussendienst, persönliche Abstimmung und individuelle Preise sind keine Übergangslösung, sondern ein zentraler Erfolgsbaustein. Die Kund:innen geben Feedback, avisena.med hört zu, Sortiment und Service entwickeln sich nah am Markt.
Genau diese Individualität soll im digitalen Vertrieb erhalten bleiben. Der Shop soll nicht standardisieren, was avisena.med erfolgreich macht. Er soll es skalierbar machen.
Gründer
avisena.med
"Wir wollten kein System, das unser Geschäft in eine Standardform zwingt. Wir wollten ein Modell, das unsere Art zu arbeiten digital weiterführt und dabei mitwächst, wenn wir wachsen."
Kein Shop-Team, keine fertigen Produktdaten, laufendes Tagesgeschäft
Der Einstieg in den E-Commerce beginnt selten auf der grünen Wiese. Bei avisena.med gab es gewachsene Kundenbeziehungen, individuelle Konditionen, ein laufendes Tagesgeschäft und ein Sortiment, das digital sauber abgebildet werden musste.
Was dabei konkret fehlte:
- Produktdaten: unvollständige Stammdaten, fehlende EANs, PZNs und MPNs
- Bilder: Hunderte Produktbilder aus verschiedenen Herstellerquellen, unterschiedliche Formate, Belichtungen, Hintergründe
- Beschreibungen: keine einheitlichen, suchoptimierten Produkttexte
- Prozesse: Bestellungen per Telefon und E-Mail, kein automatisierter Shop-ERP-Abgleich
- Ressourcen: kein dediziertes E-Commerce-Team für Content, IT oder Shop-Betrieb
Gleichzeitig gab es kein grosses E-Commerce-Team. Das ist kein Sonderfall. Das ist typisch Wachstum. Was in der Gründungsphase stark macht wie Nähe, Tempo, Flexibilität, individuelle Absprachen braucht in der Skalierung digitale Struktur. Nicht als Bruch mit dem Bestehenden, sondern als nächste Entwicklungsstufe.
Die zentrale Frage lautete deshalb nicht: Welches Shopsystem nehmen wir? Sondern: Welche digitale Struktur passt zu diesem Unternehmen, diesen Kund:innen und dieser Phase?
Nicht nur umsetzen, sondern mitdenken
dotfly. stülpt avisena.med keine Standardlösung über. Am Anfang stehen die gemeinsame Klärung von Markt, Nische, Sortiment, Zielgruppen, Preislogik, internen Ressourcen und Erfolgskriterien.
Das Ergebnis ist der Mittelweg: modern genug für B2B-E-Commerce, Automatisierung und KI, schlank genug für ein kleines Team und flexibel genug für individuelle Preise, Aussendienst-Logik und Premiumprogramm.
Digitalvertrieb, der persönliche Stärke weiterführt
Der neue digitale Vertrieb übersetzt die Stärken von avisena.med in digitale Prozesse:
- Persönliche Beziehungen werden zu digitalen Kund:innen.
- Individuelle Konditionen werden zu individuellen Preisen.
- Kund:innenbindung wird zum Premiumprogramm.
- Feedback aus dem Markt wird zur Grundlage für neue Features.
- Produktwissen wird zu strukturierter Datenbasis.
- Bestellungen werden mit weclapp verbunden.
So entsteht kein anonymer Standardshop mit Einheitspreisen, sondern ein B2B-Vertriebsmodell, das die persönliche Beziehung weiterführt. avisena.med bleibt individuell, nur die Prozesse werden skalierbarer.
Das haben wir gemeinsam erreicht:
- Bestätigung der Nischenstrategie: Der Markt ist groß genug, der Wettbewerb lässt Raum.
- Übersetzung der persönlichen Kund:innenbeziehung in digitale Prozesse.
- Individuelle Preise im Shop statt generischer Listenpreise.
- Aufbau eines Premiumprogramms zur Kund:innenbindung.
- Shopware Rise als passender Mittelweg zwischen Enterprise-Komplexität und nicht skalierbarer Billiglösung.
- Automatisierte weclapp-Anbindung statt manueller Bestell- und Datenpflege.
- KI-gestützte Anreicherung von Produktdaten und Produktbildern.
- Gemeinsames Erfolgsziel zum Projektstart: Mehr als 50 % der Bestandskund:innen sollen drei Monate nach Livegang regelmäßig über den Shop bestellen.
- Agiles Vorgehen mit kurzen Wegen, schnellen Entscheidungen und direktem Kundenfeedback.
Shopware Rise kreativ ohne Enterprise-Aufpreis genutzt
Shopware Rise bildet die Basis. dotfly. nutzt Standardfunktionen pragmatisch und erweitert dort, wo es für avisena.med sinnvoll ist.
- Rule Builder, Kund:innentags und Preisregeln: individuelle Konditionen und ein Premiumprogramm ohne teurere Enterprise-Lösung
- weclapp-Integration: Shop und ERP greifen digital ineinander, Bestellungen und Kund:innendaten laufen automatisiert
- Login- und Sichtbarkeitskonzepte für unterschiedliche Kund:innengruppen und Aussendienst-Logiken
- Scalable-first-Architektur: Die gesamte Datenbasis ist so aufgebaut, dass sie mit avisena.med wächst
Besonders interessant für andere mittelständische Kund:innen:
Komplexe B2B-Funktionalitäten, die man eher in Enterprise-Systemen erwartet, lassen sich durch kreative Nutzung von Shopware-Standardfunktionen ohne teure Zusatzmodule abbilden.
Digitale Sichtbarkeit, die zur Branche passt
Ein Shop, der nicht gefunden wird, verkauft nicht. Deshalb endet das Projekt auch nicht mit dem Launch.
Für das Tracking setzt avisena.med auf etracker statt Google Analytics: ein deutscher Anbieter, DSGVO-konform ohne Cookie-Consent-Banner und besonders passend für einen Medizinproduktehändler, bei dem Datenschutz keine Kür ist, sondern Pflicht.
Für die bezahlte Sichtbarkeit starten wir mit Google Ads und Google Shopping: zielgenaue Kampagnen für Fachkund:innen, die aktiv nach Medizinprodukten suchen. dotfly. ist Google Premium Partner und betreut die Kampagnen direkt.
Perspektivisch kommen LinkedIn Ads dazu. Gerade bei einer so spitzen Zielgruppe wie Einkäufer:innen in Kliniken, Praxen und medizinischen Einrichtungen der Augenheilkunde spielt LinkedIn seine Stärken aus: Die Aussteuerung nach Branche, Jobtitel und Unternehmensgröße ist präzise genug, um Budget nicht zu verschwenden und genau die Menschen zu erreichen, die Kaufentscheidungen treffen.
Wie KI bei avisena.med echte Arbeit abnimmt
Produktdaten und Produktbilder sind die größten Wachstumshürden im E-Commerce und nicht etwa das Shopsystem. Bei avisena.med haben wir beide Themen mit KI gelöst, weil manuelle Bearbeitung bei dieser Produktmenge wirtschaftlich schlicht nicht vertretbar gewesen wäre.
Wie wir KI-Projekte grundsätzlich strukturieren und verantwortungsvoll und nachhaltig einsetzen, beschreibt unser acait-Prinzip.
Produktdatenanreicherung: von lückenhaft zu shopbereit
Fehlende EANs, PZNs, MPNs, unvollständige Produktbeschreibungen und nicht einheitliche technische Attribute: das ist keine Ausnahme, das ist der Normalzustand vieler wachsender Händler:innen.
Bei avisena.med wurde ein KI-gestützter Prozess entwickelt, der diese Daten automatisiert vervollständigt: Produktbeschreibungen werden generiert und strukturiert, Kennziffern ergänzt, technische Attribute aus vorhandenen Datenquellen angereichert. Statt einzelner manueller Recherche entsteht eine skalierbare Datenbasis als Fundament für den gesamten Shop.
1.000 Produktbilder mit KI-Batch-Bildbearbeitung vereinheitlichen
Die Produktbilder kamen aus verschiedenen Herstellerquellen: unterschiedliche Formate, Belichtungen, Hintergründe, Bildsprachen. Ein eigenes Produktshooting gab es nicht. Früher hätte das bedeutet: Bild für Bild in Photoshop freistellen, Hintergrund anlegen, Schatten setzen und Farbe angleichen. Mindestens eine Stunde pro Bild. Bei dieser Menge kein gangbarer Weg.
dotfly. hat dafür einen vollautomatisierten Workflow entwickelt: Nano Banana für die KI-gestützte Bildbearbeitung und n8n für die Prozessautomatisierung. Bilder werden freigestellt, mit einheitlichem Hintergrund versehen und mit konsistentem Schatten im Batch ausgestattet, nicht jedes einzeln.
Drei Learnings, die für alle E-Commerce-Kund:innen mit größeren Produktsortimenten relevant sind:
- Textprompts schlagen Referenzbilder. Gerade bei Medizinprodukten, wo Produkttreue Pflicht ist, liefern präzise Textprompts ohne visuelles Vorbild zuverlässigere Ergebnisse. Referenzbilder können die KI in eine Richtung ziehen, die das eigentliche Produkt verfremdet.
- Prompt-Engineering ist der wichtigste Erfolgsfaktor. KI-Bildbearbeitung ist nur so gut wie die Prompts dahinter. Alle Prompt-Varianten wurden bei dotfly. systematisch archiviert, weil KI-Tools keine eigene Verlaufshistorie speichern. Was nicht archiviert ist, lässt sich nicht reproduzieren.
- Automatisierung ersetzt keine Qualitaetskontrolle. Jedes bearbeitete Bild wurde in einer strukturierten Freigabeliste erfasst, damit avisena.med Bild für Bild sichten und freigeben konnte. Was nicht stimmte, wurde manuell nachgearbeitet. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil eines professionellen Prozesses.
Neugierig?
Wie wir 1.000 Produktbilder mit KI bearbeitet haben? Den vollständigen Workflow mit allen Tools und Erkenntnissen beschreiben wir hier
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Stratege
dotfly.
"Shopware Rise hat Grenzen. Aber wenn man sie kennt, kann man sehr weit damit kommen ohne direkt in Enterprise zu investieren. Bei avisena.med haben wir das Beste aus beiden Welten gebaut: die Flexibilität für individuelle B2B-Logiken und die Skalierbarkeit, die ein wachsendes Unternehmen braucht."
Fünf Erkenntnisse aus dem Projekt avisena.med
avisena.med steht für eine Situation, die viele kennen: Das Geschäft läuft, die Kund:innenbeziehungen sind stark, die Ressourcen sind knapp, der nächste Wachstumsschritt braucht digitale Struktur. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf das, was wir dabei gelernt haben.
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Shopware Rise reicht für komplexes B2B, wenn man es richtig nutzt.
Individuelle Preise, Premiumprogramme, Außendienst-Logiken: Das ist alles mit Shopware Rise möglich, ohne auf teurere Enterprise-Pakete zu wechseln. Entscheidend ist, die Standardfunktionen strategisch zu nutzen.
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Produktdaten sind das eigentliche E-Commerce-Projekt.
Projekte scheitern nicht am Shopsystem, sondern an fehlenden oder nicht einheitlichen Produktdaten. Wer KI früh in den Datenanreicherungsprozess einbindet, spart nicht nur Zeit, sondern schafft eine Datenbasis, die langfristig skalierbar ist.
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KI-Batch-Bildbearbeitung ist kein Nischenthema mehr.
Hunderte oder Tausende Produktbilder zu vereinheitlichen war früher ein teures Shooting-Projekt. Mit dem richtigen Workflow ist das heute auch für kleinere Teams deutlich effizienter.
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Automatisierung ist keine Nice-to-have, sondern Voraussetzung.
Wer als kleines Team einen Shop betreiben will, muss Prozesse so gestalten, dass sie ohne dauerhaft hohe manuelle Pflege funktionieren.
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Ein Soft Launch ist oft die klügere Strategie.
Kontrolliert starten, Bestandskund:innen gezielt aktivieren, Prozesse gemeinsam einspielen und direkt aus dem echten Betrieb lernen. Das reduziert Risiko und erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit erheblich.
Soft Launch statt Big Bang
Der Einstieg erfolgt bewusst schrittweise. Ein zentrales Ziel: Mehr als 50 % der Bestandskund:innen sollen drei Monate nach Livegang regelmässig über den Shop bestellen. Der Soft Launch reduziert Risiko. Bestandskund:innen werden gezielt aktiviert, Prozesse spielen sich ein, Feedback fließt direkt in die Optimierung ein. So wächst der digitale Vertrieb mit dem Unternehmen und nicht gegen es.
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Häufige Fragen zum Projekt avisena.med
avisena.med nutzt Shopware Rise mit weclapp-ERP-Integration, kundenindividuellen Preislogiken, Kundengruppen, Rule Builder, Premiumprogramm und KI-gestützten Prozessen für Produktdaten und Produktbilder.
Ja. Im Projekt avisena.med wurden individuelle Preise und ein Premiumprogramm über kreative Nutzung von Rule Builder, Kundentags und Preisregeln in Shopware Rise abgebildet ohne auf eine teurere Enterprise-Lösung zu wechseln.
Bei avisena.med hat dotfly. einen KI-gestützten Prozess zur Datenanreicherung entwickelt: Produktbeschreibungen, EANs, PZNs und MPNs werden automatisiert vervollständigt statt einzeln von Hand recherchiert.
dotfly. nutzt Nano Banana für KI-gestützte Bildbearbeitung und n8n für die Prozessautomatisierung. Produktbilder werden freigestellt, mit einheitlichem Hintergrund und Schatten im Batch statt einzeln versetzt.
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B2B-Vertrieb arbeitet mit individuellen Preisen, persönlichen Beziehungen, Aussendienst-Strukturen und erklärungsbedürftigen Produkten. Ein Standardshop bildet diese Realität oft nicht ab. Bei avisena.med wird die Individualität deshalb digital weitergeführt.
Ein Soft Launch ist ein kontrollierter, schrittweiser Start statt eines harten Go-lives. Bestandskund:innen werden nach und nach migriert, Prozesse eingespielt und direkt optimiert. Das reduziert Risiko, gerade bei gewachsenen B2B-Beziehungen.
Ja, gerade für wachsende B2B-Unternehmen, wenn E-Commerce nicht als Konzernprojekt gedacht wird, sondern als nächster sinnvoller Wachstumsschritt. Entscheidend ist ein Modell, das zu Ressourcen, Geschäftsphase und Kundenlogik passt.