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#SustainableMonday - Teil 6

Nachhaltiger Bürobedarf – oder die Suche nach dem Passierschein A38

#SustainableMonday

Büro-Sourcing: eine knifflige Angelegenheit

Der sechste Teil unserer #SustainableMonday-Reihe beschäftigt sich mit dem Thema Büro-Sourcing – oder besser: Wo bekomme ich nachhaltigen Bürokram her und wie kann ich sicher sein, dass die Dinge auch wirklich umweltverträglich sind?

Eine absolut nachhaltige und klimaneutrale Büroorganisation aufzubauen ist für viele Unternehmen immer noch eine Herausforderung. Haben sich Verantwortliche erst einmal um die offensichtlichen Baustellen wie Strom- und Energieversorgung, Müllvermeidungs- und -trennungskonzepte sowie um eine nachhaltig aufgebaute IT-Struktur und
-beschaffungsstrategie
gekümmert, denken sie oft „So, endlich fertig“.

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Bürobedarf kommt oft erst zum Schluss

Und dann kommt das große Erwachen, wenn das Thema Office-Sourcing aufpoppt. Gleich, ob es dabei um Druckerpatronen, Ordnungssysteme, Schnellhefter oder auch Möbel geht, im Dschungel der Güte- und Nachhaltigkeitssiegel sowie auf der Suche nach relevanten Daten zur jeweiligen CO2-Bilanz der Gegenstände, fühlt sich so manch Suchende wie Asterix im ‚Haus das Verrückte macht‘ – immer auf der Jagd nach dem Passierschein A38.

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Unser Tipp

Vertraut spezialisierten Anbietern

Wer es sich leichter machen und nicht vorzeitig am Ende seiner Lebensgeduld ankommen möchte, sollte sich daher vertrauensvoll an Spezialisten wenden. So gibt es einige Anbietende von nachhaltigem Bürobedarf, die die komplette Spanne dessen offerieren, was ein modernes Büro braucht.

So ist etwa das Unternehmen Memo AG aus dem unterfränkischen Ort Greußenheim eine gute Adresse für alles, was ein*e nachhaltig denkende*r Office-Manager*in begehrt – von Druckerpapier und -toner über Reinigungsmittel bis hin zu höhenverstellbaren Schreibtischen und Kommunikationstechnik. Ein weiterer Tipp für die Suche nach Büromöbeln ist die niederländische Firma Workbrands: Hier kann man eine komplett refurbished Kollektion erleben und erwirbt vollständig aufbereitete Designerstücke zu einem günstigen Preis.

Hier sei gesagt, dass viele unserer Leser*innen vermutlich noch nicht wussten, dass es sogar nachhaltig hergestellte Smartphones gibt – nein, nicht refurbished, sondern komplett neue Geräte. So ist etwa das modular aufgebaute und somit leicht zu reparierende Fairphone 3 eine interessante Alternative für alle, die nicht auf ein Smartphone verzichten, aber dennoch möglichst nahhaltig kommunizieren wollen.

Wer selbst suchen will

Für diejenigen Entscheidenden, für die dieser Ansatz aber ‚zu einfach‘ ist oder für solche, die sich gerne auf der Suche immer wieder neu inspirieren lassen wollen, sollen hier drei wichtige Güte- und Nachhaltigkeitssiegel genannten sein, an denen sie sich orientieren können.

Diese sind:

  • FSC – dieses Siegel kennzeichnet Holz- oder Papierprodukte, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Das Forest Stewardship Council (FSC) wurde 1993 als ein Ergebnis der Konferenz „Umwelt und Entwicklung“ in Rio de Janeiro gegründet und ist heute in über 80 Ländern vertreten.
  • LEVEL – Um für Transparenz zu sorgen, hat die Dachorganisation der europäischen Büroeinrichtungsindustrie FEMB im Jahr 2010 einen eigenen, umfassenden Nachhaltigkeitsstandard für Europa entwickelt, der folgende vier Kriterien eines Produkts bewertet: Materialien, Energie und Atmosphäre, Gesundheit von Mensch und Ökosystem sowie Soziale Verantwortung.
  • Blauer Engel – Der Blaue Engel ist seit über 40 Jahren das Umweltzeichen der Bundesregierung. Unabhängig und glaubwürdig setzt er anspruchsvolle Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Der Blaue Engel ist die Orientierung beim nachhaltigen Einkauf.
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Fazit

Eines wird klar: Die Suche nach nachhaltigem Bürobedarf muss einen nicht in den Wahnsinn treiben. Es gibt jede Menge Anhaltspunkte und Anbietende, die Entscheider*innen dabei unterstützen, die richtigen Materialien zu finden. Manchmal ist es also gar nicht so schwer seinen persönlichen Passierschein A38 zu ergattern. Man muss nur wissen, wo und wonach man suchen muss – wie immer im Leben.

Und wem das immer noch zu umständlich sein sollte, kann sich für den Königsweg entscheiden: das papierlose, rein digitale Büro. Da spart man sich den ganzen Bürobedarf einfach komplett – ist billiger und wesentlich umweltverträglicher.

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